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15.09.2006 00:00 |
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| China sperrt Bürgerrechtler ein |
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| Die Volksrepublik China geht ungeachtet internationaler Forderungen nach Stärkung der Menschenrechte weiter hart gegen Bürgerrechtler vor. Ein Mitglied der verbotenen Demokratischen Partei wurde festgenommen. |
| Chen Shuqing wurde in der ostchinesischen Stadt Hangzhou verhaftet, teilte das Informationszentrum für Demokratie und Menschenrechte am Freitag aus Hongkong mit. Die Polizei habe ihm vorgeworfen, "zum Umsturz aufgerufen" zu haben, berichtete seine Familie. Chen Shuqing habe im Internet zur Freilassung von Mitgliedern der Partei aufgerufen. |

14.09.2006 00:00 |
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| Tanz die Utopie |
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| Labor der Humanität: Wiedereröffnung des legendären Festspielhauses Hellerau mit William Forsythe |
Von Sandra Luzina
Hellerau leuchtet. Das Festspielhaus, das auf einem grünen Hügel im Norden Dresdens thront, strahlt in hellstem Sonnenlicht. Es illuminiert den Glanz eines Hauses, das nun nach fast zweijähriger Renovierung mit der Deutschlandpremiere von William Forsythes „Human Writes“-Performance wieder eröffnet wurde. Ein Kunstort wird so reanimiert, an dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts Theatergeschichte geschrieben wurde.
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14.09.2006 00:00 |
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| Menschenrechte ein Thema? |
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| Chinesischer Ministerpräsident Wen Jiabao besucht Deutschland |
| HAMBURG/BERLIN (dpa) Beim Deutschland-Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao sollen auch die Menschenrechte im Reich der Mitte thematisiert werden. Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth forderte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, den Premier darauf anzusprechen. "Die jüngsten Verschärfungen der Zensur in China verdeutlichen einmal mehr, in welch schlechter Verfassung sich die Menschenrechte in China befinden", sagte Roth. Dort würden Jahr für Jahr mehr Menschen hingerichtet als in jedem anderen Land. Wen Jiabao trifft heute in Berlin mit Bundespräsident Horst Köhler und Kanzlerin Merkel zusammen |

14.09.2006 00:00 |
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| Merkel mahnt Menschenrechte an |
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| Berlin/Peking (dpa) - Unmittelbar nach einem Zensurerlass der chinesischen Regierung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Gewährleistung von Pressefreiheit in China angemahnt. Gerade bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking werde eine freie Presse «ein ganz wichtiger Punkt» sein. |

14.09.2006 00:00 |
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| Merkel spricht über Menschenrechte |
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| Staatsbesuch aus China |
| Berlin - Am zweiten Tag seines Deutschlandbesuchs hat der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin getroffen. Es war das zweite Treffen der beiden Regierungschefs nach dem Antrittsbesuch Merkels in Peking im Mai. Dabei hatte die Kanzlerin die deutsche Kritik an der chinesischen Menschenrechtspolitik ebenso zur Sprache gebracht wie den Wunsch nach Kontinuität der guten Beziehungen zwischen beiden Ländern. Vor dem Treffen mit Merkel wurde Wen im Schloss Bellevue von Bundespräsident Horst Köhler empfangen. |

13.09.2006 00:00 |
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| "Es muss auch Zeit für Menschenrechte sein" |
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| Grüne fordern Senat auf, beim Besuch von Chinas Regierungschef die Zwangsarbeitslager anzusprechen. |
Von Christoph Czakalla
Die Hamburger Grünen haben den Senat aufgefordert, beim Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao das System der Zwangsarbeitslager in China, genannt Laogai, anzusprechen. "In der China Time muss auch Zeit sein für das Thema Menschenrechte", sagte die Vorsitzende der GAL-Bürgerschaftsfraktion, Christa Goetsch, am Dienstag. Der GAL-Abgeordnete Manuel Sarrazin forderte Bürgermeister Ole von Beust auf, deutlich zu machen, "dass auch für Hamburg die Einhaltung der Menschenrechte wichtiger ist als wirtschaftlicher Profit aus der Zusammenarbeit mit China". Zugleich stellte Sarrazin einen Bürgerschaftsantrag vor, mit dem die GAL erreichen will, dass die Stadt Hamburg keine Produkte aus Zwangsarbeit einkauft. |

13.09.2006 00:00 |
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| EDA: Wirtschaft in Förderung der Menschenrechte einbinden |
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| Bern. AP/baz. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat am Freitag in Bern für ein engeres Zusammengehen von Politik und Wirtschaft zu Gunsten der Menschenrechte plädiert. Eine solche Partnerschaft sei nötig, um angesichts der Globalisierung auch den Ansprüchen der «menschlichen Sicherheit» gerecht zu werden. |

13.09.2006 00:00 |
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| Gedenken der in iranischen Kerkern getöteten politischen Gefangenen im US Kongress |
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NWRI - Unterstützer des iranischen Widerstandes haben in Zusammenarbeit mit dem Kongressabgeordneten Bob Filner in der letzten Woche in der Hauptausstellungshalle des Kongresses der Vereinigten Staaten in Amerika in Washington DC eine Fotoausstellung organisiert, um Valiollah Fayz-Mahdavi, einem politischen Gefangenen, der im Gefängnis der Mullahs umgebracht wurde, zu gedenken. Valiollah Fayz-Mahdavi (28 Jahre) starb in der letzten Woche auf mysteriöse Weise im Gohar-Dasht Gefängnis des iranischen Regimes in Karaj, westlich von Teheran. |

12.09.2006 11:48 |
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| Keine Menschenrechte in China, Pressefreiheit fehlt. |
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| Zum Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten fordert die Organisation Reporter ohne Grenzen die Bunderregierung auf, das Thema der fehlenden Pressefreiehit anzusprechen. |
Im aufstrebenden China fehlen viele Menschenrechte. Das Fehlen von effektiven Arbeitsrechten wie Verbot von Gewerkschaften bis zur Versklavung der Menschen und rücksichsloser Umgang mit der Umwelt ist die fehlende Pressefreiheit ein großes Problem, das beim Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao angesprochen werden sollte, ROG vom 12.9.06. |

11.09.2006 15:46 |
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| Sacharow-Preis würdigt den Einsatz für Menschenrechte in aller Welt |
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| Institutionen - 11-09-2006 - 15:46 |
Einmal jährlich verleiht das Europäische Parlament den „Sacharow-Preis für geistige Freiheit" an Personen und Organisationen, die sich in besonderer Weise gegen Unterdrückung, Intoleranz und Ungerechtigkeit eingesetzt haben. Die Europa-Abgeordneten fördern durch den Preis Menschenrechte und Demokratie in aller Welt. Verfolgen Sie in den kommenden Wochen die Nominierung von Kandidaten, die Auswahl und die Preis-Verleihung auf unserer Website. |

11.09.2006 00:00 |
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| Gefesselte Körpersprache |
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| Tanz: Der Starchoreograf William Forsythe inszeniert die Menschenrechte - Aufführungsserie im Herbst in Frankfurt |
| DRESDEN. Wenn sich die Türen des sanierten Festspielhauses Hellerau zum ersten Mal für eine Vorstellung öffnen, staunt das Publikum nicht schlecht. An etwa 40 Tischen versuchen seltsam verkrampfte Menschen, mit Kohlestiften Worte auf Papier zu schreiben. Manche malen mit den Zehen, andere halten die Stifte im Mund, schreiben hinter dem Rücken, im Liegen, im Schweben oder beim Kopfstand. Fast alle scheinen von unsichtbaren Fesseln an ihrer Arbeit gehindert. |

10.09.2006 20:00 |
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| EU und Asien betonen Gemeinsamkeiten |
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| Helsinki - Die EU und ihre asiatischen Partner haben ungeachtet ihrer Differenzen über die Menschenrechte gemeinsame Interessen betont. |
bert / Quelle: sda / Sonntag, 10. September 2006 / 20:00 h
Bei einem Gipfeltreffen in Helsinki bekannten sich die Staaten zum Klimaschutz und zur Konfliktlösung im Rahmen der UNO. Der Gipfel feiert in diesem Jahr das zehnjährige Jubiläum der Zusammenarbeit beider Seiten im Rahmen der Europa-Asien-Treffen (ASEM). Die 25 EU-Staaten und ihre 13 Partnerländer aus Asien repräsentieren 40 Prozent der Weltbevölkerung, die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung und 60 Prozent des Welthandels. Aus Asien nehmen China, Japan und Süd-Korea sowie die zehn Asean-Staaten an dem Treffen teil. Die Staaten beschlossen am Sonntag, die Mitgliedschaft um Indien, Pakistan, die Mongolei und das Sekretariat der Organisation von 10 südostasiatischen Staaten (ASEAN) zu erweitern. |

10.09.2006 08:50 |
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| Premier: "Platz für Verbesserungen bei Menschenrechten" |
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| Vorerst aber keine Abschaffung der Todesstrafe - Wen Jiabao fordert Aufhebung des EU-Waffenembargos |
| Helsinki - China beabsichtigt vorerst nicht, die Todesstrafe abzuschaffen, räumt aber "Platz für Verbesserungen" bei den Menschenrechten auch im eigenen Land ein. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiaobao anerkannte am Samstag auf dem EU-China-Gipfel in Helsinki, es gebe in seinem Land "Platz für Verbesserungen in Bezug auf Menschenrechte". Dies gelte allerdings "für alle Staaten". Es sei generell wichtig, die Menschenrechte zu stärken. |

10.09.2006 00:00 |
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| Gipfel EU - China: Uneinigkeit über Menschenrechte |
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| China und die EU wollen Differenzen über Handel und Menschenrechte mit einem neuen Grundsatzabkommen zu engerer Zusammenarbeit überwinden. |

09.09.2006 16:45 |
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| Calmy-Rey ruft Unternehmen zu Engagement für Menschenrechte auf |
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| BERN - Menschenrechte und Unternehmensprofite sind kein Gegensatz, das Eine fördert vielmehr das Andere. Diese Ansicht vertrat Bundesrätin Micheline Calmy-Rey an der Jahreskonferenz der Politischen Abteilung IV (Menschliche Sicherheit) des EDA. |

07.09.2006 16:54 |
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| Vanessa Redgrave fordert an Ruhrtriennale Guantánamo-Schliessung |
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| BOCHUM - Die britische Schauspielerin Vanessa Redgrave hat in Bochum die sofortige Schliessung von Guantánamo gefordert. Am Sonntag ist das Gefangenenlager Gegenstand eines Ruhrtriennale-Kulturprojekts, an dem Redgrave teilnimmt. |
| In der Produktion "Guantánamo" wollen Künstler, Schauspieler, Wissenschaftler und Medienschaffende die Menschenrechte wieder zu Gehör bringen, sagte Intendant Jürgen Flimm. Neben der Menschenrechtsresolution sollen auch Auszüge aus Verhör-Protokollen ehemaliger Guantánamo-Häftlinge verlesen werden. |

07.09.2006 15:58 |
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| Sieg für die Menschenrechte |
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| Die USA haben sich im Kampf gegen den Terror neben das Völkerrecht gestellt. Das gesteht Präsident Bush. Die gute Nachricht: Sie wollen sich bessern. |
| Ein Kommentar von Ludwig Greven
Dass der US-Geheimdienst seit Jahren Geheimgefängnisse im Ausland unterhält, in denen Gefangene zwecks Informationsgewinnung auch schon mal gefoltert wurden, haben Menschenrechtsgruppen schon lange behauptet und kritisiert. In Deutschland ist es spätestens ein brennendes Thema geworden, seit der Deutsche Khaled El-Masri berichtete, in einem solchen US-Verlies in Afghanistan monatelang festgehalten und misshandelt worden zu sein. Ein Untersuchungsausschuss beschäftigt sich damit. |

07.09.2006 00:00 |
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| Pflicht, Privileg oder Menschenrecht? |
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| Identität durch freien Wissenserwerb |
| Bildung setzt Urteilsvermögen und kritische Distanz gegenüber dem Informationsangebot voraus. Wissen ist ein Hilfsmittel zur Bildung, aber nicht ihr Ziel. Bildung entsteht beim Weitergehen, durch Tradition, worauf das lateinische Verb tradire verweist. Bildung beginnt damit, dass ich etwas durch einen anderen Menschen erhalte. Der Mensch wird gebildet, damit der Mensch sich selbst bilden kann. |

06.09.2006 00:00 |
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| Bush gibt Existenz von CIA-Geheimgefängnissen zu |
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| George W. Bush hat bekanntgegeben, dass mehrere Top-Terrorverdächtige aus weltweiten Geheimgefängnissen der CIA nach Guantanamo gebracht wurden. Der Präsident gab damit erstmals die Existenz solcher Gefängnisse zu. Alle Militärgefangenen soll zudem n |
| Washington - Bush sagte, 14 mutmaßliche Terroristenführer seien aus solchen geheimen Haftanstalten nach Guantanamo gebracht worden. In dem Militärgefängnis auf dem US-Stützpunkt auf Kuba sollen die Häftlinge dann auf ihren künftigen Prozess vorbereitet werden, wie ein ranghoher Beamter mitteilte. |

06.09.2006 00:00 |
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| Brechmittel-Einsatz ist Folter |
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| Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte zeigt Deutschland seine Grenzen |
Der Einsatz von Brechmitteln gegen mutmaßliche Dealer ist in Deutschland gang und gäbe. Erst nach einem Todesfall begann das Bundesland Bremen über diese harte Vorgehensweise nachzudenken. Die Hamburger schockte selbst ein Todesfall nicht – sie machten einfach munter weiter. Nun hat der Europäische Gerichtshof für Menschrechte (EuGM) die Vergabe von Brechmitteln als eine Verletzung der Menschenrechte bezeichnet. Die Bundesrepublik Deutschland wurde verurteilt, weil sie die Vergabe von Brechmitteln erlaubte. Nach Angaben der Richter erlaube Deutschland somit Folter , was in der EU nicht sein darf.
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05.09.2006 00:00 |
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| Mut zur historischen Wahrheit |
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| Bund der Vertriebenen gedenkt am Tag der Heimat der Toten und verurteilt die Vertreibung aus den Ostgebieten und weltweit |
Haltern. Menschenrechte achten. Vertreibung ächten. Dies sind die beiden Leitsätze des Bundes der Vertriebenen (BdV) für dieses Jahr. Am Samstagabend legte der BdV-Ortsverband am Ehrenmahnmal an der Römerstraße zwei Kränze nieder, um über die Toden der Weltkriege zu trauern und die Vertreibung aus den Ostgebieten und weltweit zu verurteilen. |

04.09.2006 00:00 |
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| Vertreibung als Stein des Anstoßes |
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| Vertriebene unterstützen geplantes "Zentrum gegen Vertreibungen" |
Von Thomas
Krumm
LüDENSCHEID · Was haben Erich Honecker und Papst Benedikt XVI.
gemeinsam? Hartmut Waldminghaus, Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins,
verblüffte gestern mit einer Auskunft, die viel mit dem "Tag der Heimat 2006" zu
tun hatte: Als Honecker einst als Staatsgast in seiner saarländischen Heimat
weilte, war er sichtlich gerührt. Und es werde auch Benedikt XVI. beim Besuch in
seiner bayrischen Heimat nicht anders ergehen, mutmaßte Waldminghaus. Und allen,
denen es noch nicht so geht, gab er Zeit: "Manchmal bricht die Liebe zur Heimat
erst nach Jahrzehnten hervor."
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04.09.2006 00:00 |
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| "Mühsam, aber enorm wichtig" |
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| Schwandorfer ai-Gruppe zieht Bilanz aus ihrer Arbeit - Junge Menschen sensibilisieren |
Schwandorf. (my) Zehn Jahre amnesty international im Landkreis: Bei der Jahreshauptversammlung der Gruppe Schwandorf am Donnerstag-Abend in der "Schwefelquelle" wurde an diesen Umstand erinnert, der heuer auch bei der 1000-Jahr-Feier der Stadt seine Berücksichtigung fand. Unverändert breit gefächert ist die Themenpalette der Menschenrechtsarbeit, wobei auch Erfolge zu Buche schlagen. |

01.09.2006 00:00 |
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| Im 'Auftrag dich zu töten': Mildes Urteil für lachende Beamte |
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| In Österreich darf gefoltert werden? Angesichts der laut amnesty international ersten gerichtlichen Verurteilung wegen einer Folterung in der Zweiten Republik muss diese Frage mit ja beantwortet werden. Die Folterer dürfen aufatmen und lachen sich in |
| Sie sind dazu da, um Gewalt zu exekutieren. Und sie dürfen foltern: Die Abschiebepolizisten der Polizeisondereinheit WEGA. Richter Thomas Schrammel verurteilte vier Polizisten der Sondereinheit WEGA zu bedingten Haftstrafen. Sie hatten am 7. April 2006 nach einer verhinderten Abschiebung Bakary J. in eine Lagerhalle gebracht und dort massiv misshandelt. In der Folge hatten sie versucht, die Ereignisse zu verschleiern. |

01.09.2006 00:00 |
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| Neue Tarnorganisation: "Jugend für Menschenrechte" |
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| Aktuelles Scientology |
| Unter dem Namen „Jugend für Menschenrechte“ bemüht sich eine neue Scientology-Tarnorganisation, mit jugendlichen Interessenten in Kontakt zu kommen und Verbindungen zu Schulen aufzubauen. Auf der Website www.jugend-fuer-menschenrechte.de, die sich mit einer eigenen Rubrik auch speziell an Lehrer und Erzieher wendet, wird mit keinem Wort direkt auf die Verbindung zu Scientology hingewiesen. Als Kontaktanschrift im Impressum erscheint allerdings die Scientology-Pressesprecherin Sabine Weber. Auch die Link-Rubrik verweist auf andere scientologische Unternehmen wie NARCONON oder CRIMINON. Häufige Nennungen der UNO sollen eine gewisse Nähe suggerieren. In der zum Download angebotenen Broschüre finden sich neben berühmten Persönlichkeiten wie Kofi Annan, Mahatma Ghandi und Martin-Luther King auch Zitate vom Scientology-Gründer L. Ron Hubbard. HL |

27.08.2006 16:12 |
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| Die EU trägt Mitschuld und Verantwortung |
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| Im "Krieg gegen den Terror" schrecken die USA auch nicht vor Entführungen zurück, Europa muss diese Praxis geißeln / Von Dawid Danilo Bartelt und Ferdinand Muggenthaler |
Die bisherigen Untersuchungen europäischer Institutionen und Menschenrechtsorganisationen haben ernst zu nehmende Hinweise, aber keine handfesten Beweise erbracht, dass die CIA Geheimgefängnisse auf europäischem Boden betreibt oder betrieben hat. Dagegen ist in mehreren Fällen nachweisbar, dass Menschen auf europäischen Flughäfen und im europäischen Luftraum willkürlich und ungesetzlich verhaftet und/oder verschleppt wurden. Dies war möglich, entweder weil die Behörden von Mitgliedsstaaten des Europarats ihre Kontrollpflicht stark vernachlässigten oder sich an den Handlungen mehr oder weniger aktiv beteiligten. Der Sonderberichterstatter des Europarats hat daher eine Reihe von europäischen Staaten der möglichen Verletzung von Rechten Einzelner sowie der möglichen illegalen aktiven oder passiven Begünstigung von Renditions (d.h. außerordentliche überstellung, d. Red.) beschuldigt. Auch nach Einschätzung des CIA-Ausschusses des Europaparlaments waren europäische Regierungen über Entführungen von Terrorverdächtigen durch den amerikanischen Geheimdienst informiert.
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23.08.2006 14:00 |
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| Sind die Vereinten Nationen wirklich für alle da? |
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| Kein Frieden in Ostasien ohne Sicherheit für Taiwan |
Die Raketentests von Nordkorea im Juli diesen Jahres haben nicht nur die Länder Ostasiens in Alarmbereitschaft versetzt. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat schnell reagiert und umgehend die Resolution 1695 verabschiedet zum Zeichen, dass jeder Provokation, die die regionale Sicherheit und Stabilität bedroht, der gemeinsame Wille der internationalen Gemeinschaft entgegensteht.
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23.08.2006 00:00 |
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| Die Iraner wollen frei denken |
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Daniel Postel: Imperialismus ist das zentrale Thema, um das ihre politischen Schriften kreisen. Doch ist Antiimperialismus wohl nicht gerade das Hauptthema der Liberalen im Iran. Schärfer gefragt: Gibt es hier nicht eine Spannung, gar einen Bruch, zwischen dem liberaldemokratisch-pluralistischen Projekt und dem radikal antiimperialistischen?
Ramin Jahanbegloo: Man kann Liberaler und zugleich antiimperialistisch eingestellt sein. (…) Wenn wir uns der zeitgenössischen Geschichte des Iran zuwenden, stoßen wir unweigerlich auf Mossadeq, der sowohl Liberaler als auch eine Ikone des Antiimperialismus in der Dritten Welt war. Indem sie 1953 dem liberalen, säkularen Nationalismus den Weg abschnitten, haben die Amerikaner, ohne sich darüber im Klaren zu sein, eine wichtige Rolle dabei gespielt, den Aufstieg des islamischen Fundamentalismus in diesem Land ein Vierteljahrhundert später möglich, wenn nicht geradezu zwangsläufig zu machen.
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22.08.2006 00:00 |
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| Elite-Unis für Bürgerkinder? |
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| Wer Bildung als Menschenrecht versteht, kann die Entwicklung hin zu Elite-Universitäten nicht gutheißen. |
| Elite, dieser früher eher verpönte Begriff, hat in den letzten Jahren die Diskussion über Bildung in Deutschland und österreich zunehmend dominiert. In Deutschland sucht man jetzt nicht mehr den Superstar, sondern die zehn Elite-Unis. In österreich will man auf der grünen Wiese eine solche neu gründen. Solche Elitehochschulen, so die Begründung, seien im weltweiten Wettbewerb unverzichtbar, wolle man nicht den Anschluss an die internationale Spitzenwissenschaft verlieren und damit auf Dauer den Wirtschaftsstandort gefährden. Als Vorbild dienen stets die so genannten "Leuchttürme der Wissenschaft" in den USA, Harvard, Princeton, Yale & Co |

21.08.2006 17:07 |
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| Tamilen demonstrieren für Menschenrechte |
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| Ruf nach Sanktionen gegen Sri Lanka |
| Mehrere hundert Tamilen haben am Montag auf dem Berner Bundesplatz für die Einhaltung der Menschenrechte in ihrer Heimat demonstriert. Mit weissen Kerzen, schwarzen Fahnen und einer Schweigeminute gedachten sie den Opfern des «vergessenen Krieges».
Am 14. August wurden bei einem Luftangriff der Armee auf ein Waisenheim im Rebellengebiet im Nordosten Sri Lankas 61 Mädchen getötet und gegen 200 verletzt. «Ne tuez pas nos enfants», war auf einem Plakat an der Kundgebung auf dem Bundesplatz zu lesen. |

21.08.2006 13:05 |
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| Menschenwürde als Menschenrecht |
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| Grüne Haidlmayr fordert nach oben "offene Pflegegeldstufe" |
| Wien - "Wenn man sich den Luxus leisten kann, Systeme von Pflegeheimen 24 Stunden zu finanzieren, obwohl sie der Einzelne nur sechs oder sieben Stunden braucht, dann muss es doch drinnen sein, dass man eine offene Pflegegeldstufe einführt, die den Menschen ermöglicht, sich notwendige Assistenzleistungen zukaufen zu können", sagt die Grünen-Abgeordnete Theresia Haidlmayr. |

19.08.2006 04:29 |
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| Bundesbeauftragter beklagt Menschenrechtsverletzungen in Polen |
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| Berlin (Reuters) - Der Bundesbeauftragte für Menschenrechte hat im Zusammenhang mit der umstrittenen Berliner Ausstellung zur Vertreibung in Europa Menschenrechtsverletzungen in Polen beklagt. |
Ihm lägen glaubhafte Berichte vor, nach denen auf polnische Unterstützer der Ausstellung massiver Druck ausgeübt werde, sagte Günter Nooke nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" vom Samstag. Journalisten hätten Angst, differenziert über die Ausstellung zu berichten. In Polen drohe eine regelrechte Gleichschaltung. Nooke sah die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit in Gefahr und verwies auf Verbote von Demonstrationen Homosexueller. Diese Tendenz dürfe nicht ohne Widerspruch hingenommen werden, betonte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung. |

17.08.2006 21:18 |
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| Alcan schliesst sich der Menschenrechtsinitiative führender Unternehmer an |
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MONTREAL, Kanada, August 17 /PRNewswire/ -- Alcan gab heute bekannt, dass das Unternehmen sich der Business Leaders Initiative on Human Rights (BLIHR) angeschlossen hat. Hauptzweck der BLIHR ist es, praktische Arten der Anwendung der Ziele der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Unternehmenskontext zu finden und andere Unternehmen dazu anzuregen, in diesem Sinne zu handeln. |

17.08.2006 13:10 |
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| Die Kämpferin für Menschenrechte |
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| Kurzbiografie von Eleanor Roosevelt |
| Als erste Vorsitzende der Kommission der 'United Nations' (UN) für Menschenrechte fungierte von 1947 bis 1951 die amerikanische Lehrerin, Journalistin und Politikerin Eleanor Roosevelt (1884-1962). Die Deklaration der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 gilt als ihre herausragendste Leistung. Sie war die Frau des 32. US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt (1882-1945) sowie in sozialen und Frauenorganisationen führend tätig. |

14.08.2006 00:00 |
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| UNO-Menschenrechtsrat verurteilt Israel |
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| Genf. Der UNO-Menschenrechtsrat hat gestern in Genf ein sofortiges Ende der israelischen Militäroperationen in Libanon gefordert. Die Hisbollah wird in der Entschliessung nicht erwähnt. |
Der UNO-Menschenrechtsrat verurteilte in einer Resolution mit 27 zu 11 Stimmen das israelische Vorgehen. Die Schweiz, Südkorea und einige afrikanische Länder enthielten sich der Stimme. Für die Resolution votierten die arabischen und islamischen Staaten, die den Text auch eingebracht hatten, und China, Russland, Indien, Südafrika und die meisten der lateinamerikanischen Ratsmitglieder. Mit «Nein» stimmten die EU-Staaten und Kanada, Japan, Rumänien und die Ukraine. Die Resolution beschuldigt Israel der systematischen Verletzung der Menschenrechte und internationaler Abkommen. Sie verlangt auch die Entsendung einer Untersuchungskommission. |

12.08.2006 00:00 |
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| Hinrichtung verschoben |
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| Menschenrechte in Indonesien |
| Die für Samstag geplante Hinrichtung dreier Christen in Indonesien wurde auf den 20. August verschoben. Fabianus Tibo, Dominggus da Silva und Marianus Riwu sollten ursprünglich am Samstag zum Sonnenaufgang erschossen werden. |

11.08.2006 16:20 |
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| UN-Menschenrechtsrat tagt in Genf |
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| Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ist am Freitag in Genf zu einer Sondersitzung zur israelischen Libanon-Offensive zusammengetreten. |
Arabische und andere islamische Länder haben am Freitag im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf eine Verurteilung Israels wegen seines Vorgehens im Libanon gefordert. Ein zur Sondersitzung des Gremiums vorgelegter Resolutionsentwurf wirft Israel massive und systematische Verletzung der Menschenrechte und internationaler Abkommen vor. Der von elf der 47 Mitgliedsländer des Rates, darunter auch Indonesien und Pakistan, vorgelegte Entwurf verlangt die Einsetzung einer Kommission zur Untersuchung der israelischen Kriegsführung.
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11.08.2006 00:00 |
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| Kampf gegen den Terror wird verschärft |
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| Großbritannien will Ermittlern mehr Freiheiten geben - trotz vieler Pannen. Fast 2.000 Terrorverdächtige wurden bisher festgenommen |
| DUBLIN taz - Die Terrorpläne, die in der Nacht zu gestern von Scotland Yard vereitelt worden sind, kommen der britischen Regierung nicht ungelegen. Sie plant für den Herbst weitere einschneidende Anti-Terror-Maßnahmen. Auf bürgerliche Freiheiten könne man dabei keine Rücksichten nehmen, sagte der britische Innenminister John Reid. Menschenrechte wie das Verbot der Internierung, der Zwangsarbeit, der Folter und der Bestrafung ohne Gerichtsverfahren seien zwar nicht falsch, sagte Reid in einer Rede am Mittwoch, aber sie seien für andere Zeiten gemacht. |

08.08.2006 13:05 |
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| Steinbach|Haibach: Eklatante Menschenrechtsverstöße bei Aufklärung im Fall Fu Xiancai |
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| CDU/CSU - Bundestagsfraktion |
Berlin (ots) - Anlässlich eines FR-Berichtes zur Behinderung der Aufklärungsarbeit eines deutschen Journalisten im Fall des chinesischen Menschenrechtsverteidigers Fu Xiancai erklären die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB und der stv. Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses, Holger Haibach MdB:
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08.08.2006 00:00 |
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| Menschenrechtler fordern mehr Kritik |
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| Organisationen warnen vor Instrumentalisierung der Olympischen Spiele in Peking |
| Zwei Jahre vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking am 8. August 2008 haben Menschenrechtler das Internationale Olympische Komitee (IOC) zu einer kritischeren Haltung gegenüber den chinesischen Gastgebern aufgefordert. Die International Campaign for Tibet (ICT) und Olympic Watch forderten dazu auf, die Spiele zu nutzen, um die Menschenrechtslage im Reich der Mitte zu verbessern. |

05.08.2006 00:00 |
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| "Elementare Menschenrechte in eklatanter Weise verletzt" |
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| Grünen-Chefin Claudia Roth hat die Kriegsführung der israelischen Armee gegen die Hisbollah im Libanon scharf kritisiert. Der "Frankfurter Rundschau" sagte sie, das humanitäre Kriegsvölkerrecht unterscheide klar zwischen der Bekämpfung militärischer Stellungen und Angriffen auf die Zivilbevölkerung. |

04.08.2006 17:06 |
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| "Menschenrechte nützen wenig, wenn wir unter Wasser sind" |
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| Jakob von Uexküll, Stifter des "Alternativen Nobelpreises", im derStandard.at-Chat über sein neues Projekt, den Weltzukunftsrat, und die Revolution auf lokaler Ebene |
| "Ich glaube, dass wir in einer vorrevolutionären Zeit leben. Aber ich glaube nicht an eine Weltrevolution, sondern eher daran, dass die lokale Ebene gegen den Globalismus revoltiert": Jakob von Uexküll, der Stifter des Right Livelihood Awards - auch als "Alternativer Nobelpreis" bekannt - weilt zur Zeit im Rahmen des "Generali Dialog 2006" in Kitzbühel. derStandard.at bat zum Chat. |

04.08.2006 00:00 |
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| "Wir können nicht die Menschenrechte teilen" |
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| Deutscher Ex-Diplomat wirft Regierung falsche Loyalität gegenüber Israel vor |
Helmut Schäfer, ehemaliger Staatsminister im Auswärtigen Amt, hat scharfe Kritik an der Haltung der Bundesregierung im Nahost-Konflikt geäußert. Es sei ein "vollkommener Unsinn", sich aus falsch verstandener Staatsräson an israelischen Zielvorstellungen zu orientieren, sagte Schäfer. "Wer glaubt, mit Gewalt und dem Bruch der Genfer Konventionen könne er Frieden erreichen, der wird scheitern", betonte der FDP-Politiker.
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04.08.2006 00:00 |
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| Missachtung elementarer Menschenrechte im Kodori-Tal |
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| SUCHUMI, 04. August (RIA Novosti). Der Verwaltungschef des abchasischen Gulribski-Rayons (Teil des Kodori-Tals), Michail Logua, informierte Journalisten über Gesetzlosigkeiten im Kodori-Tal. Die Bewohner der Dörfer Tschchalta, Aschara, Omarischa, Stkaken und Genzwischi haben sich bei den Behörden des Gulribski-Rayons über die georgischen Militärangehörigen beschwert. Es seien Beschuldigungen zu Folterungen, Morden, Vergewaltigungen, Brandlegungen und Diebstählen geäußert worden. |

03.08.2006 22:00 |
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| Menschenrechte: Polen stößt Debatte über Todesstrafe wieder an |
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| Polen hat die in der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschriebene Ächtung der Todesstrafe in Frage gestellt. Der Europarat, der über die Konvention wacht, zeigte sich empört. |
Warschau/Straßburg - Das Dokument solle dahingehend verändert werden, dass die Frage der Todesstrafe den nationalen Regierungen überlassen bleibe, sagte der polnische Präsidentenberater Przemyslaw Gosiewski. Polens Präsident Lech Kaczynski hatte sich kürzlich für eine Debatte über die Wiedereinführung der Todesstrafe in der EU ausgesprochen. Die Parlamentarische Versammlung des Europarats zeigte sich am Donnerstag in einem Brief empört über die Forderung und drohte indirekt mit einem Ausschluss aus der Organisation. Der Europarat wacht über die Menschenrechtskonvention. |

02.08.2006 00:00 |
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| Menschenrechte als Vorwand |
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| Die Grundregeln der Menschheit sind stets gefährdet |
Mit den Genfer Konventionen gehört die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ zu den wichtigsten Texten der Menschheit. Alle reden von Menschenrechten, aber die wenigsten Menschen kennen den Text. Heute werden Kriege um öl und Macht unter dem Vorwand der Durchsetzung der Menschenrechte geführt. Diktaturen verstoßen gegen die Menschenrechte, aber auch in den westlichen Demokratien sind die Menschenrechte stets ein sensibles, gefährdetes Gut, wie die Jahresberichte von Amnesty International immer wieder zeigen. |

28.07.2006 00:00 |
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| Tschetschenien: Erstmals Erfolg in Straßburg |
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| St. Petersburg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gab erstmals einer im Zusammenhang mit dem Tschetschenienkrieg eingereichten Klage statt. Rechtsschützer sehen nun Lawinen ähnlicher Klagen anrollen. |
Der Gerichtshof in Straßburg verurteilte die russische Regierung zur Zahlung von 35.000 Euro an die Tschetschenin Fatima Basorkina, deren Sohn im Jahre 2000 während der Kampfhandlungen in der Kaukasus-Republik spurlos verschwunden war.
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25.07.2006 00:00 |
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| EU-Kommissar kritisiert Menschenrechtsverletzungen Israels |
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| In unerwartet scharfer Weise hat EU-Entwicklungshilfekommissar Louis Michel die israelischen Angriffe im Libanon kritisiert: Das Land verletze Menschenrechte und mache Beirut dem Erdboden gleich. |
| Brüssel - Michels äußerungen stehen in deutlichem Kontrast zu den zurückhaltenderen Erklärungen der EU-Staaten, die die Kriegsparteien bislang lediglich dazu aufgerufen haben, Zivilisten zu schützen und sich im Rahmen des internationalen Rechts zu bewegen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte der Entwicklungshilfekommissar: "Israels Recht auf Selbstverteidigung heißt nicht, dass es ihnen erlaubt ist, Beirut und die gesamte Infrastruktur des Landes dem Erdboden gleichzumachen - im Namen des Kampfes gegen die Hisbollah." Eine spezifische Verurteilung Israels gab es bisher noch nicht aus den Reihen der Europäischen Union. |

25.07.2006 00:00 |
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| 1000 km mit dem Rad für Frieden, Gewaltlosigkeit und Menschenrechte in Indien |
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(Bielefeld). Mit einem 4-wöchigen Fahrrad-Marathon von Bielefeld nach Bozen in Norditalien möchte eine Gruppe junger engagierter Friedensaktivisten jetzt auf die Situation der Landbevölkerung in dem ostindischen Bundesstaat Orissa aufmerksam machen. Vom 21. Juli bis zum 20. August wird die Gruppe auf ihrer 1000-km-Fahrt in verschiedenen deutschen Städten Halt machen und dort mit Filmen, Infomaterial und in Gesprächen über die Lage in dem 30-Mio.-Einwohner-Staat informieren. |

23.07.2006 00:00 |
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| Von menschenfressenden Kommunisten und der eigenen Tür der Europäer |
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| Kuba und die Menschenrechte - was steckt dahinter? |
Von Harald Neuber
Menschenrechte, das ist klar, sind nur dann Menschenrechte, wenn sie für alle Menschen gelten, ob Kubaner, Chinesen oder Europäer. Wenn jedoch die Forderung nach Menschenrechten zum Kampfmittel gegen den Kommunismus wird, wenn mit reiner Propaganda und Schauermärchen nur verschleiert werden soll, wie skrupellos und auf wie vielfältige Weise man selbst das Menschrecht bricht, dann kann man davon ausgehen, dass es eher um psychologische Kriegführung als um humanitäres Engagement geht. Wer etwa Kuba von Europa aus die Verletzung von Menschenrechten vorwirft, sollte deshalb nicht vergessen, vor der eigenen Tür zu kehren - dort schert sich ein verschärfter und immer anarchistischerer Neoliberalismus nur noch wenig um Recht und Gesetz.
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22.07.2006 00:00 |
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| Autorität für Menschenrechte |
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| Die Stimme von Mary Robinson |
| bin. Der neue Uno-Menschenrechtsrat hat zwar mit 47 Sitzen 6 weniger als seine Vorgängerin, die Menschenrechtskommission, und er wird ein paar Wochen im Jahr länger tagen. Aber man kann seiner Entschlussfähigkeit nicht sicher sein, und es ist abzusehen, dass auch seine Anklagen keine weltbewegende Wirkung haben dürften. Da braucht es ein respektvoll besetztes Amt mit moralischer Autorität nach wie vor. Mary Robinson war von 1997 bis 2002 Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte, die zweite Person für diese erst vor zwölf Jahren geschaffene Aufgabe und bisher mit der längsten Amtszeit. Ihr Nachfolger, Sergio Vieira de Mello, wurde bei einem Bombenanschlag auf die Uno-Vertretung in Bagdad im Herbst 2003 in den Tod gerissen. Es gibt bereits zwei Biografien über Mary Robinson, die vormalige Staatspräsidentin Irlands. |

21.07.2006 00:00 |
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| Zensur und Unterdrückung im Netz |
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| Amnesty International startet internationale Kampagne |
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21.07.2006 00:00 |
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| Internet-Zensur in China verletzt Menschenrechte |
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Peking . Amnesty International hat Microsoft, Google und Yahoo wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an Internet-Zensur in China Verstöße gegen die Menschenrechte vorgeworfen. Die drei US-Unternehmen hätten zur Verletzung der Meinungsfreiheit in dem kommunistischen Land beigetragen, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag. Sie hätten damit auch aus Gewinnstreben oder auf Druck der Regierung in Peking ihren eigenen öffentlichen Absichtserklärungen widersprochen. |

20.07.2006 12:26 |
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| Amnesty wirft Google Verstoß gegen Menschenrechte vor |
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London (dpa) - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den US-Unternehmen Microsoft, Google und Yahoo vorgeworfen, bei der Zensur des Internets durch China mitzuwirken. Die Internet-Konzerne hätten sich aus geschäftlichen Interessen dem Druck der chinesischen Behörden gebeugt.
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20.07.2006 10:01 |
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| Amnesty wirft Google, Microsoft und Yahoo Verstöße gegen Menschenrechte vor |
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| Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den US-Unternehmen Google, Microsoft und Yahoo vorgeworfen, bei der Zensur des Internets durch China mitzuwirken. Die Internet-Konzerne hätten sich aus geschäftlichen Interessen dem Druck der |
Auf diese Weise trügen die Unternehmen zur Verletzung der Meinungsfreiheit bei. Die Suchmaschinen-Betreiber stehen in der Kritik, weil sie kritische Einträge für Nutzer in China gesperrt haben. |

20.07.2006 09:18 |
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| Yahoo, Microsoft und Google verletzen Menschenrechte |
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| Amnesty International wirft den Internet-Riesen Yahoo, Microsoft und Google die Verletzung von Menschenrechten vor. Sie übten zu wenig Widerstand gegen chinesische Vorgaben, die einer Zensur der Web-Nutzung dienten |
| Die Menschenrechtsorganisation warf den Firmen in einer Erklärung am Donnerstag vor, auf dem chinesischen Markt gegen ihre erklärten Prinzipien und Werte verstossen zu haben. |

20.07.2006 00:00 |
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| Verkaufte Menschenrechte |
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| Die Verantwortung des Lieferanten |
| Wie weit kann Unternehmensverantwortung gehen? Diese Frage wird je nach Interessenslage unterschiedlich beantwortet. Am Beispiel des österreichischen Unternehmens Andritz wird die Vielfalt der möglichen Antworten deutlich. |

18.07.2006 00:00 |
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| EU fordert vom iranischen Regime die Einhaltung der Menschenrechte |
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Von Azadeh Moaveni
NWRI – Der Rat der Europäischen Union hat am 17. Juli seine Schlüsse veröffentlicht und sein Bedauern über „die Verschlechterung der Menschenrechtslage im Iran“ zum Ausdruck gebracht. Zu dem Stillstand im Atomstreit mit dem Mullahregime fasste der Rat folgenden Beschluss: „Nachdem der Iran kein Zeichen des guten Willens gesetzt hat, ernsthaft auf der Basis der Vorschläge der internationalen Gemeinschaft Verantwortungsbewusstsein zu zeigen, wird der Fall an den UN Sicherheitsrat zurückgegeben, um die Entscheidungen des Gouverneursrats der IAEA für den Iran verbindlich zu machen.“
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18.07.2006 00:00 |
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| Bürger- und Menschenrechte in Deutschland |
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| Das jährlich zum Verfassungstag erscheinende Jahrbuch hat sich zum Sprachrohr all derjenigen entwickelt, die sich für die Menschen- und Bürgerrechte und für den demokratischen Rechtsstaat einsetzen. |
| Grundrechte-Report feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Die frühere Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Jutta Limbach, warnt vor staatlichen Angriffen auf die Grundrechte und Missachtung der Privatsphäre. Sie kritisierte insbesondere das "unersättliche Sicherheitsbedürfnis" des Staates. Bei der Vorstellung des Grundrechte-Reports 2006 machte sie darauf aufmerksam, dass die staatliche Angst vor Missbrauch der Sozialleistungen eine "gefährliche Geisteshaltung" erzeuge. Außerdem warnte sie davor, dem Terrorismus mit militärischen Mitteln oder mit Einschränkungen der Grundrechte zu begegnen, da diese Strategien dem Gemeinwesen schädlich seien. |

15.07.2006 14:20 |
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| UN: Menschenrechte sind der Schlüssel zur Lösung von Migrationsproblemen |
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Die Befolgung der Menschenrechte kann Probleme lösen!“ Darauf hat der Vorsitzende des katholischen Interessenverbandes für Migration John Bingham bei einer Anhörung der UN-Generalversammlung zum Thema Migration hingewiesen. Besonders betonte er das Recht auf Leben, das Recht auf Arbeit, die Reisefreiheit, das Recht in seiner Heimat bleiben zu können und das Mitwirkungsrecht bei politischen Entscheidungen, die Familie und Gesellschaft betreffen. John Bingham erklärte weiter, nur wenn Menschenrechte respektiert würden, ständen sich Migration und die freie Entfaltung des Individuums nicht im Wege. (cns 15.07.06 ak)
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15.07.2006 00:00 |
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| Keine Zwangsverabreichung an Dealer |
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| Brechmittel: Hamburg setzt seit März 2005 auf Freiwilligkeit. Justizbehörde will die Praxis beibehalten, bis das Urteil des Europäischen Gerichtshofs ausgewertet ist. Zwang sei aber "politisch richtig". |
| In Hamburg werden keine Brechmittel zwangsweise an mutmaßliche Drogendealer verabreicht. "Justizbehörde und Staatsanwaltschaft haben sich darauf verständigt, daß es bei der Praxis bleibt, die seit März 2005 gilt", sagte Justizbehörden-Sprecher Henning Clasen. Diese Regelung soll auf jeden Fall andauern, bis das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte abschließend ausgewertet ist. "Politisch halten wir die zwangsweise Vergabe aber nach wie vor für richtig", sagte Clasen. |

15.07.2006 00:00 |
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| Hamburg stellt Brechmittelvergabe vorerst ein |
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| Die Justizbehörde verzichtet auf Zwang bei mutmaßlichen Drogendealern. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs soll nun doch intensiver geprüft werden. |
Von Florian Hanauer
Die Hamburger Justizbehörde zieht eine erste Konsequenz aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zur Vergabe von Brechmitteln: Bis die Urteilsbegründung analysiert ist, wird es keine zwangsweise Vergabe mehr von Brechmitteln geben, bestätigte Henning Clasen, Leiter der Präsidialabteilung der Justizbehörde, der WELT. Entweder die Mittel werden freiwillig eingenommen oder dem Tatverdächtigen wird die Benutzung des "gläsernen Stuhls" freigestellt, mit dem mögliche Drogenpäckchen aus dem Magen auf "natürliche Art" ausgeschieden werden. Auch Niedersachsen stoppte am Freitag die Brechmittelvergabe per Erlaß. |

13.07.2006 14:40 |
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| Behinderung (von) Menschenrecht |
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| Eine neue Sensibilisierungskampagne von Handicap International |
München (ots) - 600 Millionen Menschen leben weltweit mit einer Behinderung - davon ca. 80 % unterhalb der Armutsgrenze. Das bedeutet: Etwa 500 Millionen Menschen mit Behinderung haben nicht die nötigen finanziellen Mittel für angemessene medizinische und therapeutische Versorgung. In vielen der so genannten Entwicklungsländer gehen weniger als 1 % der Kinder mit Behinderung zur Schule. Sie haben daher auch schlechtere Chancen in ihrem Berufsleben - selbst in Deutschland liegt die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Behinderung weit höher als der Bundesdurchschnitt.
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13.07.2006 08:37 |
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| Die friedliche Kämpferin für Menschenrechte |
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| Kurzbiografie der Indianerin Rigoberta Menchú |
Guatemalas berühmteste Menschenrechtskämpferin ist die Quiché-Indianerin Rigoberta Menchú. Ihr Vater, ihre Mutter, sowie ein Teil ihrer Brüder und Freunde wurden von Soldaten ihres Heimatlandes umgebracht. Trotzdem kämpfte sie friedlich für die Menschenrechte und für die Gleichbehandlung der indianischen Bevölkerung. Dafür verlieh man ihr den Friedensnobelpreis.
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12.07.2006 00:00 |
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| Strasbourg: Der europäische Gerichtshof verbietet Brechmitteleinsatz |
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| stattweb.de-News und -Mitteilungen |
Die zwangsweise Verabreichung von Brechmitteln darf laut einem Urteil vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (Straßburg) in Deutschland nicht mehr praktiziert werden.Der Einsatz des Brechmittels in diesem Fall sei ein Verstoß gegen das Verbot von Folter und menschenunwürdiger Behandlung,befand am Dienstag der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Dem Kläger, einem 41 Jahre alten Mann aus Sierra Leone, sprach das Gericht ein Schmerzensgeld in Höhe von 10 000 Euro zu.
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06.06.2006 00:00 |
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| Unabhängiges Gremium für Menschenrechte |
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| Eine unabhängige nationale Institution soll die schweizerische Menschenrechtspolitik stützen. Dies verlangt der neu gegründete Förderverein «Menschenrechtsinstitution Schweiz».
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| Der Verein wird von den Nationalrätinnen Vreni Müller-Hemmi und Martine Brunschwig Graf präsidiert. Dem 24-köpfigen Beirat gehören Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an, darunter die Unternehmer Thomas Bechtler und Rolf Bloch, die Ständeräte Eugen David und Dick Marty, der ehemalige St. Galler Bischof Ivo Fürer und der Berner Staatsrechtler Walter Kälin.
Mit der Einrichtung einer Menschenrechtsinstitution kommt die Schweiz einem Aufruf der Uno aus dem Jahr 1993 nach, nationale Menschenrechtsorgane zu gründen, wie die beiden Co-Präsidentinnen des Fördervereins darlegten.
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29.03.2006 18:33 |
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| Menschenrechte Thema im Bundestag |
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| Rund 1.000 Oberberger setzten sich für Abdul Rahman ein |
Oberberg - Erleichtert ist Oberbergs Bundestagsabgeordneter Klaus-Peter Flosbach über die Freilassung des in Afghanistan von der Todesstrafe bedrohten Christen Abdul Rahman. Flosbach hatte in den letzten Tagen Post von knapp tausend Oberbergern bekommen, die sich in Briefen, E-Mails und Unterschriftenlisten für Abdul Rahman einsetzten.
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13.01.2006 00:00 |
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| Mit freundlichen Briefen gegen das Vergessen anschreiben |
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| MENSCHENRECHTE / amnesty international bittet um Mitarbeit |
| Weltweit sind Tausende von Menschen inhaftiert, obwohl sie unschuldig sind. Häufig wird ihnen der Kontakt zur Außenwelt verwehrt. Sie dürfen weder mit ihren Angehörigen noch mit Freunden oder einem Rechtsanwalt sprechen, der sich um den Nachweis ihrer Unschuld bemühen könnte. |

12.01.2006 00:00 |
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| USA-Visite: Merkel soll Guantánamo offensiv ansprechen |
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| Die Erwartungen sind groß. SPD und Opposition fordern von der Bundeskanzlerin klare Worte im Hinblick auf die Einhaltung der Menschenrechte bei ihrem Antrittsbesuch in Washington. |
| Leipzig/Berlin - Vertreter von SPD und Opposition haben Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, bei ihrem USA-Besuch die Frage der Menschenrechte offensiv anzugehen. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) appellierte in der „Leipziger Volkszeitung“ an die Kanzlerin, das „völlig inakzeptable Gefangenenlager Guantánamo“ bei ihrer Visite „offensiv und direkt“ anzusprechen. „Ich wünsche mir von Frau Merkel Tapferkeit vor dem Freund, indem sie im direkten Gespräch mit dem US-Präsidenten George W. Bush das ausspricht, was sie zuvor sehr vorsichtig in Deutschland gesagt hat, daß Guantánamo keine Dauereinrichtung sein dürfe.“ |

10.01.2006 00:00 |
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| Datteln vor Recht |
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| Vier Jahre sind vier zu viel: Guantánamo muss geschlossen werden |
Falls ihr eine Definition dieses Ortes braucht: Man hat nicht das Recht, Rechte zu haben.“ Der französische Guantánamo- Häftling Nizar Sassi schrieb diesen Satz auf eine Postkarte an seine Familie. Der Militärzensor ließ sie passieren. Vielleicht fand er nichts Anstößiges an dieser schlichten Wahrheit. Schließlich hatte die US-Regierung den Militärstützpunkt auf Kuba mit Bedacht ausgewählt. Ihre juristischen Berater glaubten, hier einen rechtsfreien Raum gefunden zu haben.
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Menschenrechte - Von Menschen. Für Menschen. |
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